Beschreibung zum Rom Marathon

« vergrößern Der Rom Marathon, offiziell Maratona della Citta di Roma genannt, zieht jedes Jahr 12.000 Läufer aus ungefähr 70 Ländern in die Hauptstadt Italiens und wird seit 1995 jeweils an einem Sonntag im März veranstaltet. Der heutige Marathon in Rom hat zwei Vorläufer: einen Stadtmarathon, der von 1982 bis 1991 stattfand, und einen weiteren, namens Romacapitale Marathon, der von 1988 bis 1990 jeweils im November ausgetragen wurde.
Schon die Wahl des Start- bzw. Zielbereiches bietet eine beeindruckende Kulisse. Die breite Via dei Fori Imperiali im Herzen des antiken Rom, neben den Stätten des Forum Romanum und neben dem Amphitheater, das Kolosseum.
Zunächst geht es auf die Piazza Venezia, dann Richtung Circus Maximus. Bei km 6 an der Basilika Sankt Paul wird der südlichste Punkt der Strecke erreicht und kurz darauf überquert der Läufer den Tiber, dessen Verlauf er hinaus in die nördlichen Außenbezirke folgt. Der Fluss lenkt ein wenig von der zunehmend monotonen Vorstadtbebauung ab. Auf der Höhe der Engelsburg biegt man über die Ponte Cavour und die Piazza Cavour nach Westen ab und läuft auf den Petersdom zu. Kurz nach der Halbmarathonmarke passiert man das Olympiastadion. Am nördlichsten Punkt der Strecke wechselt man über die Ponte Tor di Quinto auf das linke Tiberufer. Ab KM 25 geht es vom Tiberufer in die Altstadt mit den schmalen Gassen und verträumten Piazzas. Die Szenerien, wechseln und es geht im Laufschritt über einen der schönsten Plätze Roms, die langgezogene Piazza Navona mit ihren zahllosen Straßencafes. Weitere Highlights wie die Piazza di Spagba mit der Spanischen Treppe und dem Trevi Brunnen. Noch einmal folgt die Strecke der bereits nach dem Start durchlaufenen Kulturmeile bis zum Circus Maximus. In einem Bogen geht es nun um das Kolosseum herum in die Zielgerade auf der Via dei Fori Imperiali.
« vergrößern Viele Läufer sind sich einig. Die Organisation verdient großes Lob. Nur eines kann Rom nicht bieten: Echte Stimmung an der Strecke mit einem mitreißenden Publikum. Aber schon wegen der alten Kultur dieser Stadt mit ihren vielfachen Kulturdenkmälern, ist Rom als Marathonziel etwas ganz Besonderes.
Die schnellsten Läufer 2008 waren in Rom bei den Männern der Kenianer Jonathan Yego Kiptoo in einer Zeit von 2:09:58 und bei den Frauen die Russin Galina Bogomolova mit einer Zeit von 2:22:53. Sie lief damit die beste Zeit, die je in Italien bei den Marathonergebnissen der Frauen erzielt wurde.
2008 starteten in Rom ca. 11.000 Läufer. 10.453 Läufer erreichten das Ziel. Davon 8775 Männer und 1676 Frauen. Das waren ca. 1400 Läufer weniger als im Jahr 2007.
Rom Marathon 2010
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